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Aktuelles:

 

Veranstaltungen 2026:

14.06.2026 Ehejubiläumssonntag

21.06.2026 Frühschoppen BB

03.07.2026 Schlagerparty ÖKB

05.07.2026 Frühschoppen ÖKB

18.07.2026 Koglfest TMK

09.08.2026 Laurenziprozession

23.08.2026 Senioren- und Krankensonntag

05.09.2026 Werner Messner Gedenkturnier ESV St. Andrä

20.09.2026 Erntedank

Sa.& So. 10.2026 Kastanienbraten Klapotetz FF, Frauenbewegung, ÖKB

18.10.2026 Tag der Blasmusik

26.10.2026 Fitmarsch

31.10.2026 Striezelschnapsen FV

27.11.2026 Weihnachtsbeleuchtung einschalten ÖKB

29.11.2026 Andreassonntag

23.12.2026 Friedenslicht FF

jeden Adventsamstag Advent am Demmerkogel


 

 

 



Weinbaugemeinde St. Andrä-Höch 
www.st-andrae-hoech.at
Tel. 03457/2258-0
ATU28577803


Förderung Klimaticket

Am 08.03.2023 wurde beschlossen, dass die Gemeinde das Klimaticket fördert.

Bei Erwerb eines Tickets mit der Rechnung ins Gemeindeamt kommen, ein Formular ausfüllen und Sie erhalten € 50,00 zurück.

Kinderportal - neues Anmeldesystem Kindergarten/Kinderkrippe

NEUES ANMELDE- BZW. VORMERKSYSTEM DES LANDES STEIERMARK

Für die gesamte Steiermark gilt ein neues Anmeldesystem für Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen, das Sie unter Land Steiermark, Referat Kinderbildung- und Betreuung, Kinderportal finden. Sollten Sie Ihr Kind in Krippe oder Kindergarten anmelden wollen, müssen Sie sich auf diesem Portal registrieren und die gewünschte Betreuungseinrichtung aussuchen, Sie werden damit vorgemerkt. 

Elterninformation Kinderportal

Banner Kinderportal

 

Frühling in der Steiermark: Beobachten statt eingreifen

Frühling in der Steiermark: Beobachten statt eingreifen

 

Rehkitze im Gras, junge Feldhasen im Feld oder scheinbar verlassene Jungvögel am Boden lösen bei vielen Menschen den Wunsch zu helfen aus. Doch genau diese gut gemeinte Hilfe wird für Wildtiere oft zur Gefahr.

 

Die wichtigste Botschaft lautet daher: Beobachten statt eingreifen.

Junge Wildtiere sind meist nicht verlassen. Ihr Verhalten folgt einem natürlichen Schutzmechanismus, der über Generationen entstanden ist. Menschen sollten deshalb Abstand halten und Tiere keinesfalls berühren oder mitnehmen. Nur offensichtlich verletzte Tiere brauchen Hilfe.

 

Rehkitze: Allein aus gutem Grund

Frisch gesetzte Rehkitze bleiben regungslos im hohen Gras liegen, während die Mutter auf Nahrungssuche ist. Ihr gepunktetes Fell tarnt sie perfekt, außerdem sind sie nahezu geruchlos. Die Ricke kehrt regelmäßig zurück, um ihr Junges zu säugen. Wird das Kitz gestört oder gar mitgenommen, sinken seine Überlebenschancen drastisch.

 

Feldhasen: Schutz durch Unsichtbarkeit

Auch junge Feldhasen werden von ihrer Mutter bewusst allein abgelegt. Die Häsin besucht ihre Jungen nur wenige Male täglich zum Säugen, um keine Feinde anzulocken. Spaziergänger oder freilaufende Hunde können diese natürliche Strategie ungewollt zerstören. Besonders problematisch: Hasenjunge vertragen keine Ersatznahrung – menschliche Aufzucht endet meist tödlich.

 

Jungvögel: Nicht jeder Vogel am Boden braucht Hilfe

Viele junge Singvögel oder Waldkäuze verlassen das Nest bereits, bevor sie richtig fliegen können. Diese sogenannten „Ästlinge“ werden weiterhin von ihren Eltern versorgt. Wer sie einsammelt, trennt sie oft unnötig von ihren Eltern.

 

Natur braucht Rücksicht

Wildtiere haben gute Gründe, sich so zu verhalten, wie sie es tun. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte deshalb Wege nicht verlassen, Hunde anleinen und Tiere nur aus der Distanz beobachten.

 

Denn meistens gilt: Nicht eingreifen ist die beste Hilfe.

Nur wenn ein Tier offensichtlich verletzt ist, sollte fachkundige Hilfe verständigt werden.

 

Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau: „Bitte Hände weg von jungen Wildtieren – auch wenn sie hilflos wirken. Die Natur schützt diese Tiere besser, als wir oft glauben. Muttertiere wissen genau, wo und warum sie ihre Jungen ablegen und kehren regelmäßig zurück. Wer Jungtiere mitnimmt, verursacht großes Tierleid – beim Jungtier und auch beim Muttertier."